Sumo-Kreuzheben
Das Sumo-Kreuzheben ist eine Kreuzheben-Variante mit der Langhantel, die mit breitem Stand und nach außen gedrehten Fußspitzen ausgeführt wird. Dadurch verlagert sich der Schwerpunkt auf Gesäß, Adduktoren und Oberschenkelvorderseite. Diese Variante eignet sich für Trainierende, die den Unterkörper gezielt belasten möchten, dabei aber den unteren Rücken weniger beanspruchen wollen als beim konventionellen Kreuzheben, oder für Personen mit längeren Oberschenkeln und kürzerem Oberkörper.
- Muskelgruppe
- Gesäß
- Primäre Muskeln
- gesäß, beinbeuger, quadrizeps
- Equipment
- Langhantel

So führst du Sumo-Kreuzheben aus
- Stelle deine Füße deutlich breiter als schulterbreit auf, die Fußspitzen zeigen 30 bis 45 Grad nach außen. Die Langhantel befindet sich über dem Mittelfuß.
- Beuge dich in der Hüfte vor und beuge die Knie, um die Stange zu greifen. Die Arme hängen gerade nach unten innerhalb der Knie, die Hände sind schulterbreit.
- Senke die Hüfte ab, hebe die Brust an und baue Körperspannung auf, indem du das Spiel aus der Stange ziehst. Die Wirbelsäule bleibt neutral.
- Drücke dich mit dem ganzen Fuß vom Boden ab und strecke Hüfte und Knie gleichzeitig, bis du aufrecht stehst.
- Schließe die Bewegung oben ab, indem du das Gesäß anspannst und Hüfte sowie Knie vollständig streckst.
- Senke die Stange kontrolliert ab, indem du die Hüfte nach hinten schiebst und die Knie beugst. Die Stange bleibt dabei nah am Körper.
Ausführungstipps
- Achte darauf, dass die Knie während der gesamten Bewegung über den Fußspitzen bleiben, um die richtige Ausrichtung zu gewährleisten und Gesäß sowie Adduktoren optimal zu aktivieren.
- Halte den Oberkörper aufrecht, indem du die Brust hebst und die Schultern in der Startposition direkt über oder leicht hinter der Stange positionierst.
- Ziehe die Stange in einer geraden vertikalen Linie so nah wie möglich an Schienbeinen und Oberschenkeln entlang, um Balance und mechanische Effizienz zu bewahren.
Häufige Fehler
- Knie fallen nach innen während des Hebens: Das verringert die Kraftübertragung und erhöht das Verletzungsrisiko für das Kniegelenk.
- Hüfte startet zu hoch: Dadurch wird die Bewegung zu einem konventionellen Kreuzheben und die Gesäßaktivierung nimmt ab.
- Stange driftet vom Körper weg nach vorne: Das erhöht die Belastung des unteren Rückens und verringert die Effizienz der Bewegung.
Sätze und Wiederholungen
Für Kraftaufbau führst du 3 bis 5 Sätze mit 1 bis 5 Wiederholungen und höheren Gewichten aus, während für Hypertrophie typischerweise 3 bis 4 Sätze mit 6 bis 12 Wiederholungen und moderatem Gewicht verwendet werden.
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Hol dir die AppHäufig gestellte Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Sumo-Kreuzheben und konventionellem Kreuzheben?
- Beim Sumo-Kreuzheben verwendest du einen breiteren Stand mit nach außen gedrehten Fußspitzen und greifst die Stange innerhalb der Knie. Der Fokus liegt auf Gesäß und Adduktoren bei aufrechterer Oberkörperhaltung. Beim konventionellen Kreuzheben ist der Stand schmaler, die Hände greifen außerhalb der Knie, und der untere Rücken sowie die Beinbeuger werden stärker beansprucht.
- Sollen meine Schienbeine beim Sumo-Kreuzheben senkrecht sein?
- Deine Schienbeine sollten leicht nach innen geneigt sein und nicht perfekt senkrecht stehen, da die Knie bei dem breiten Stand über den Fußspitzen bleiben müssen. Völlig senkrechte Schienbeine deuten meist darauf hin, dass dein Stand zu breit ist oder die Hüfte zu hoch steht.
- Wie breit sollte mein Stand beim Sumo-Kreuzheben sein?
- Die Standbreite sollte so gewählt sein, dass deine Arme beim Greifen der Stange gerade nach unten innerhalb der Knie hängen können. Üblicherweise sind die Füße etwa 1,5 bis 2 mal schulterbreit auseinander. Die genaue Breite hängt von deiner individuellen Hüftstruktur und Beweglichkeit ab, daher solltest du experimentieren, um die Position zu finden, in der du dich am stärksten und stabilsten fühlst.